Warum bleiben Anfragen liegen?
Nicht, weil niemand sich kümmern will. Sondern weil Vertrieb in vielen kleinen und mittleren Betrieben noch aus E-Mail-Postfach, Kopf und gutem Willen besteht statt aus einem Prozess. Eine Anfrage kommt rein, wird beantwortet, wenn Zeit ist, und wenn der Kunde sich nicht meldet, meldet sich meistens auch niemand bei ihm.
Was gehört zu einem Vertriebsprozess, der nichts verliert?
Vier Schritte, die aufeinander aufbauen:
- Qualifizieren: Umfang, Zeitrahmen und Budget werden schon bei der Anfrage abgefragt, nicht erst im Gespräch.
- Angebot: geht zeitnah raus, nach klarer interner Zuständigkeit statt „wer gerade Zeit hat".
- Nachfassen: passiert nach einer festen Frist automatisch, ohne dass jemand daran denken muss.
- CRM: hält fest, wer angefragt hat, in welchem Status die Anfrage ist und was als Nächstes passiert.
Vier Schritte, die aufeinander aufbauen: Qualifizieren, Angebot, Nachfassen, CRM - keiner davon darf allein stehen.
Wie hängen die vier Schritte zusammen?
Jeder Schritt sichert den nächsten ab. Ohne Qualifizierung geht das Angebot an die falschen Leute raus. Ohne schnelles Angebot ist der Kunde beim Wettbewerb, bevor die eigene Antwort kommt. Ohne Nachfassen verpufft ein gutes Angebot, weil der Kunde es schlicht vergisst. Und ohne CRM weiß am Ende niemand mehr, wer wo steht – vor allem dann nicht, wenn mehrere Personen im Vertrieb involviert sind.
Was bringt das konkret?
Weniger Anfragen, die einfach versanden. Kürzere Reaktionszeiten. Und einen Überblick, der nicht im Kopf einer einzelnen Person sitzt, sondern jederzeit einsehbar ist – auch wenn diese Person im Urlaub ist.